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Materialien und Downloads

Hier können Sie wichtige und interessante Informationen, Rundbriefe und Vordrucke aus 2018 sowie ausgewählte Informationen aus den Vorjahren als pdf-Dokumente herunter laden.

  • Rundbrief Herbst 2018 (pdf 610 KB)

    Themen:
    Optimale Bodengare und aktuelle N-Versorgung im Boden
    Stoffstrombilanz: was verbirgt sich dahinter und wer muss eine machen?
    Zwischenfrüchte:
    • Jetzt ist Wachstumszeit – Zwischenfrüchte deshalb erst im kommenden Jahr umbrechen!
    • Später gesäte bzw. aufgelaufene Zwischenfrüchte wachsen jetzt im November erst richtig!
    • Wasserverbrauch der Zwischenfrüchte?
    • Keine Bodenbearbeitung auf Sommerfruchtflächen ohne Bewuchs!

    Stand: 14.11.2018


  • Nmin-Werte nach der Ernte 2018

    Die Nachernte-Nmin-Werte (0-30 cm) aus dem Beratungsgebiet „Aller links“ wurden in den letzten Wochen um weitere ergänzt, sodass bisher insgesamt 282 Flächen beprobt und ausgewertet wurden.
    Bei weiteren Beprobungen wird die unten stehende Grafik laufend aktualisiert.

    Der Mittelwert lag zuletzt bei 40 kg N/ha und ist nun auf 48 kg N/ha in der oberen Schicht angestiegen. Der Großteil der Werte befindet sich im Bereich zwischen 20 und 90 kg N/ha.

    Grafik Nmin-Werte nach der Ernte 2018

    >>> anklicken zum Vergrößern
    Grafik Nmin-Werte nach der Ernte 2018

  • Zusatzinformation: Bislang durchgeführte Beprobungen bis 90 cm ergaben in der mittleren Bodenschicht (30-60 cm) ebenfalls große Messwertspannen, während nach den Winterfrüchten der Unterboden (60-90 cm) weitgehend geleert ist
    (1-5 kg N/ha).

    Die hohen im Boden gefundenen N-Mengen stammen aus der nicht aufgenomme-nen Düngermenge (Minderertrag) und aus mineralisiertem Bodenvorrat. So finden sich auch auf Weizenflächen, auf denen die letzte N-Gabe eingespart wurde, zum Teil hohe N-Mengen.

    Der Bearbeitungszustand der Flächen hat aufgrund der extremen Trockenheit bis jetzt keinen erkennbaren Einfluss auf die Höhe des Nmin-Wertes.

    Sollte die Bodenfeuchte merklich ansteigen, ist davon auszugehen, dass die Mineralisation schlagartig einsetzt und weiterer Bodenstickstoff pflanzenverfügbar wird.

    Im Vergleich zu Beginn der Messungen Ende Juli sind die Werte mittlerweile angestiegen, so dass sich der Mittelwert von 30 kg N/ha auf 40 kg N/ha in der oberen Bodenschicht (0-30 cm) erhöht hat.

    Es kann im Moment davon ausgegangen werden, dass im Herbst 2018 das Stickstoff-Angebot im Boden den Bedarf der Winterfrüchte in jedem Fall decken wird. Eine Düngung zu Winterfrüchten oder Zwischenfrüchten ist nicht notwendig.

    3. Aktualisierung: 02.10.2018

    2. Aktualisierung: 10.08.2018

    1. Aktualisierung: 06.08.2018

    Stand: 27.07.2018



  • Rundbrief zur Ernte 2018 (pdf 485 KB)

    Der Rundbrief thematisiert die frühe Ernte in diesem Jahr und beleuchtet die Ziele des Nacherntemanagements. Im Detail wird auf Strohmanagement und Bodenbearbeitung nach der Ernte eingegangen.

    Einen Schwerpunkt bildet das Thema Herbstdüngung und Grundwasserschutz. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie Düngebedarfsermittlung und Sperrfristen in der neuen Düngeverordnung geregelt sind.

    Zudem werden Hinweise zum Zwischenfruchtanbau vor Sommerungen und Winterungen sowie zur Erweiterung der Fruchtfolge gegeben.

    Eine Excel-Anwendung sowie Anleitung zur Düngebedarfsermittlung im Herbst nach Düngeverordnung (DüV) finden Sie auf der Website der Landwirtschaftskammer:

    www.lwk-niedersachsen.de

    Stand: 24.07.2018


  • Beratungsrundbrief Ökologischer Landbau Juli 2018 (pdf 540 KB)

    Dies ist der zweite Rundbrief der Reihe an Beratungsinformationen, die spezielle Fragen des Ökologischen Landbaus im Zusammenhang mit dem Gewässerschutz behandeln, sofern diese von den Gegebenheiten der konventionellen Landwirtschaft abweichen.

    Der Rundbrief thematisiert die frühe Ernte in diesem Jahr und beleuchtet die Ziele des Nacherntemanagements. Im Detail wird auf Strohmanagement und Bodenbearbeitung nach der Ernte eingegangen.

    Weitere Themen sind grundwasserschonender Kleegrasumbruch, Unkraut-/ Queckenbekämpfung, Zwischenfruchtanbau nach Raps und Körnerleguminosen sowie Untersaaten im Mais.

    Stand: 24.07.2018


  • Körnerraps – Nacherntemanagement und phytosanitäre Situation

    Der Rapsanbau bereitet immer mehr Sorgen. Verstärktes Auftreten von Krankheiten (Kohlhernie, Sclerotinia, Verticillium...) und Schädlingen (Rapsglanzkäfer, Kohlfliege...) bei gleichzeitig sinkendem Handlungsspielraum im Pflanzenschutz, aber auch der stark angestiegene Altrapsbesatz, haben in den letzten Jahren und - wie die ersten Ernteergebnisse zeigen - besonders in diesem Jahr zu zum Teil enttäuschenden Erträgen geführt.

    Diese Probleme sind aber vielfach hausgemacht. Zu enge Fruchtfolgen mit Rapsanbaupausen von nur zwei oder drei Jahren werden langfristig einen wirtschaftlichen Anbau immer mehr erschweren.

    Der Krankheitsdruck und Altrapsbesatz lassen sich auch nicht durch eine intensive Stoppelbearbeitung zur Unterbrechung der so genannten „grünen Brücke“ beheben.

    Das „schwarz Halten“ nach der Rapsernte bis zur Nachfruchtbestellung fördert nur die Stickstoffmineralisation im Herbst, belastet damit das Grundwasser und löst die eigentlichen Probleme einer engen Fruchtfolge nicht.

    Welche Möglichkeiten es für ein grundwasserschonendes Raps-Nacherntemanagement gibt, finden Sie hier:

    Übersicht Raps-Nacherntemanagement (pdf 930 KB)

    Foto Raps Nachernte

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    Raps nach der Ernte mit und ohne Bodenbearbeitung

    Stand: 17.07.2018


  • Zwischenfruchtanbau vor Sommerungen

    Foto Zwischenfruchtgemenge

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    Zwischenfruchtgemenge

    Zwischenfrüchte vor Sommerungen sind sowohl als Fruchtfolgeauflockerung, zur Bodenverbesserung und für den Grundwasserschutz grundsätzlich erforderlich.

    Die frühere Ernte in diesem Jahr schafft mehr Handlungsspielraum für einen optimalen Zwischenfruchtanbau. Trotzdem sollte bei der Ansaat keine Zeit verschenkt werden.
    Nur durch eine frühe und hauptfruchtmäßige Saat werden die positiven Eigenschaften der Zwischenfrüchte voll ausgeschöpft.

    Idealerweise sollte, wenn das Stroh auf der Fläche bleibt, die Zwischenfrucht 24 Stunden nach der Ernte im Boden sein.
    Ist dies arbeitszeitlich nicht möglich, lassen Sie die erste Welle des Ausfallgetreides (flache Stoppelbearbeitung!) auflaufen und säen die Zwischenfrucht eine Woche später.

    Nach Wintergerste sollten Sie das Ausfallgetreide auf jeden Fall einmal auflaufen lassen, wenn nicht gepflügt wird. Durch die voraussichtlich frühere Ernte sollte die Aussaat Mitte August abgeschlossen sein.

    Die vielerorts trockenen Bodenbedingungen verlangen eine wassersparende Bodenbearbeitung/Aussaat, um einen guten Feldaufgang sicher zu stellen.
    Am besten unmittelbar nach dem Grubber/Pflug die Zwischenfrucht aussäen und die „hoch gearbeitete“ Bodenfeuchte für die Keimung nutzen.

    Bei früher Senfaussaat (bereits im Juli) sollten ausschließlich spät blühenden Sorten (z.B. Floraine, Freestyle, Lucida, Sigri, Venive) eingesetzt werden.

    Foto Ausfallgerste

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    Ausfallgerste

    Stand: 17.07.2018


  • 16.07.2018: Zwischenfruchtanbau vor Winterungen

    In diesem Sommer sollte - wo immer es möglich ist - eine Sommerzwischenfrucht vor Wintergetreide angebaut werden, vor allem wenn die Erträge schwächer ausfallen als erwartet und somit größere Mengen an Stickstoff im Boden hinterlassen werden.
    Wintergetreide, speziell Winterweizen, kann im Herbst nur geringe Mengen an Stickstoff aufnehmen und Überschüsse nicht vor Auswaschung schützen.

    Sobald zwischen Hauptfruchternte und Bestellung der Winterfrucht 5 bis 6 Wochen Zeit bleiben, sollte eine Zwischenfrucht angebaut werden. Diese Wachstumszeit ist dieses Jahr gegeben.

    Wichtig: Auf keinen Fall darf die Sommerzwischenfrucht eine Düngergabe erhalten. Dies würde die positive Wirkung der Zwischenfrucht zunichte machen und das Grundwasser zusätzlich belasten.

    Weitere Informationen finden Sie in unserem Rundbrief vom Juni 2018.

    Foto Zwischenfrucht Ramtill

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    Zwischenfrucht Ramtill

    Stand: 17.07.2018


  • Rundbrief zum Zwischenfruchtanbau 2018 (575 KB)

    Im Rundbrief wird der Anbau verschiedener Zwischenfrüchte vor Sommerungen, aber auch vor Winterungen vorgestellt. Die Stickstoff-konservierende Wirkung der Zwischenfrüchte wird genauer betrachtet.
    Zudem werden praktische Hinweise zu Aussaat, Eingliederung in die Fruchtfolge sowie Wahl der Zwischenfruchtart gegeben.

    Weitere Themen sind Zwischenfrüchte im Ökolandbau sowie Starkregen und Erosionsschutz. Des Weiteren sind Informationen zum Schutz Ihrer Daten im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung enthalten.

    Stand: 18.06.2018


  • Übersicht Zwischenfrüchte 2018 (300 KB)

    In der Übersicht sind verschiedene Zwischenfrüchte hinsichtlich Saatmenge, Saatzeit, Höhe der möglichen Stickstoffbindung sowie ihrer Eignung für Erosionsschutz, Senkung Rest-N, Unkrautunterdrückung und Mulchsaat gegenüber gestellt.

    Die Wahl der Zwischenfrüchte hat einen entscheidenden Einfluss auf die Bindung des Reststickstoffgehaltes und damit auf die Verringerung der Auswaschung von Stickstoff in das Grundwasser.

    Zwischenfrüchte werden nach ihrer Fähigkeit zur Kältetoleranz eingeordnet. Es wird grundsätzlich zwischen abfrierenden und winterharten Zwischenfrüchten unterschieden.

    Je mehr Wert auf die Aussaat gelegt wird, umso besser kann sich der Bestand entwickeln. Außerdem frieren kräftig entwickelte Pflanzen über Winter sicherer ab als schwach entwickelte Bestände.

    Stand: 18.06.2018


  • Übersicht Greeningfähige Zwischenfruchtgemenge 2018 (240 KB)

    Für das Greening anrechenbare Zwischenfrüchte müssen aus mindestens zwei Mischungspartnern bestehen, wobei darauf zu achten ist, dass der Mischungsanteil einer Art (Anzahl Körner) von max. 60 % nicht überschritten wird.

    • Mischungen müssen zwingend an die Fruchtfolge angepasst sein, um keine Krankheiten zu übertragen (z.B. keine Mischung mit dem Gemengepartner Senf in Rapsfruchtfolgen!)
    • kein chemischer Pflanzenschutz ab der Getreideernte bis zum 15.02.
    • bei Eigenmischungen müssen Rückstellproben aufbewahrt werden

    Das für Ihren Betrieb passende Gemenge finden Sie entweder über den Landhandel oder Sie mischen sich Ihr eigenes Gemenge (Vorschläge siehe Tabelle) zusammen:

    Tabelle greeningfähige Zwischenfruchtgemenge

    Greeningfähige Zwischenfruchtgemenge >>> anklicken zum Vergrößern


    Foto Zwischenfruchtgemenge

    Zwischenfruchtgemenge >>> anklicken zum Vergrößern

    Stand: 18.06.2018


  • Chlorophyllmessreihen zur Beurteilung der Stickstoffversorgung der Wintergetreidebestände 2018

    Im Beratungsgebiet wird auf ausgewählten Flächen in regelmäßigen Abständen - vom Schossen bis zum Ährenschieben - der aktuelle Stickstoff-Versorgungszustand der Blätter mit einem Chlorophyllmessgerät gemessen:



    Chlorophyllmessreihen 2018 >>> Grafik anklicken zum Vergrößern

    Stand: 01.06.2018

    Aktuelle Einschätzung der Messwerte (Stand: 01.06.2018):

    • Mit Beginn des Schossens (Mitte April) waren die Bestände gut mit Stickstoff versorgt (die beiden ersten Messergebnisse oberhalb der Düngebedarfsgrenze).
    • Mit dem extrem schnellen Pflanzenwachstum seit Schossbeginn stieg der gemessene N-Bedarf trotz der am 25. April gegebenen Schossergabe zunächst kontinuierlich an (Anstieg des Bedarfes entspricht einem Absinken der Messwerte des N-Testers).
    • Durch die geringen Niederschläge Ende April/Anfang Mai stand den Pflanzen der gedüngte Stickstoff (Schossergabe) offensichtlich noch nicht komplett zur Verfügung.
    • Die nach der leicht kühleren Phase Anfang Mai anhaltend warme Witterung mit hoher Sonneneinstrahlung hatte die Böden in den Wochen danach stark erwärmt, wodurch die N-Nachlieferung aus dem Boden eingesetzt hat.
    • Der für die Pflanzen verfügbare Stickstoff wurde bis Mitte Mai durch das zügige Wachstum schnell „verbraucht“, so dass weiterhin Bedarf gemessen wurde.
    • Mit den Niederschlägen Mitte Mai, der Düngergabe und den noch einmal deutlich ansteigenden Temperaturen ging der N-Bedarf in den letzten beiden Wochen kontinuierlich zurück. Der Rapsweizen ist mit den gedüngten 140 kg N/ha bestens versorgt, beim Rübenweizen zeigt die Messung einen Bedarf im Bereich 10-20 kg N/ha. Dieser wird für die Kornfüllungsphase aus der Bodennachlieferung aus dem nun feuchten Boden gedeckt.
    • Mit dieser letzten Aktualisierung endet unsere Chlorophyllmessreihe für dieses Jahr, da die Bestände nun bereits in die Blüte gehen und die Düngung abgeschlossen ist!

    Die Stickstoffversorgung der Bestände schwankt im Verlauf der Vegetation in Abhängigkeit der letzten Düngung, der N-Nachlieferung aus Boden und Wirtschaftsdüngern sowie der aktuellen Witterung und der Geschwindigkeit des Pflanzenwachstums.
    Zur Einordnung des Stickstoffbedarfs der Flächen sind in den Grafiken die bisherige Bewirtschaftung und Düngung (mineralisch und/oder organisch) sowie einige Standortmerkmale enthalten, anhand derer Sie Rückschlüsse auf das N-Management Ihrer Flächen ziehen können.
    Zusätzlich enthalten die Grafiken die täglichen Niederschläge der nächstgelegenen Messstation des DWD (www.dwd.de), um die N-Nachlieferung aus dem Boden und den Düngern in Verbindung mit den aktuellen Niederschlägen darstellen zu können.
    Wir hoffen, Ihnen mit den Zeitreihen wertvolle Hinweise über den aktuellen Versorgungszustand der Wintergetreidebestände und damit zur N-Düngung Ihrer Bestände geben zu können.


  • Rundbrief zur Spätdüngung im Wintergetreide 2018 (pdf 645 KB)

    Im Rundbrief werden Empfehlungen für die Spätdüngung in Abhängigkeit von der Entwicklung der Wintergetreidebestände sowie der Wasserversorgung, der bisherigen Düngung und der N-Nachlieferung des Bodens gegeben.

    Stand: 08.05.2018


  • Wintergerste nicht mehr düngen! – Der Stickstoff kann nicht mehr verwertet werden!

    Die Wintergerste hat vielerorts das Fahnenblatt (BBCH 37/39) geschoben oder spitzt bereits die Grannen (BBCH 49).
    Die gemessenen N-Bedarfswerte (N-Tester) zeigen eine gute bis sehr gute N-Versorgung und Bedarfszahlen, die durch die Nachlieferung gedeckt werden.
    Eine Spätgabe zum jetzigen Zeitpunkt ist aus diesem Grund in den meisten Fällen nicht notwendig. Die Unterkrume und der Unterboden haben noch genügend Bodenfeuchte, dass eine Versorgung der Gerste während der Kornfüllung durch im Boden mineralisierten Stickstoff erfolgen kann.
    Wegen der höchstwahrscheinlich weiterhin trockenen Witterung ist eine Spätgabe zur Wintergerste nicht mehr sinnvoll!
    Der gedüngte Stickstoff wird voraussichtlich erst gelöst und steht der Gerste dann zur Verfügung, wenn sie die Nährstoffaufnahme aus dem Boden bereits abgeschlossen hat.
    Eine N-Düngung bringt jetzt nichts mehr, sondern kostet nur Geld und belastet das Grundwasser.

    Stand: 07.05.2018

    Wintergerste im Entwicklungsstadium BBCH39 Wintergerste im Entwicklungsstadium BBCH49 Wintergerste im Entwicklungsstadium BBCH61-65

    Wintergerste in den Entwicklungsstadien BBCH39, BBCH49 und BBCH61-65


  • Sprechtage zur Chlorophyllmessung und Rundbrief Schossergabe 2018 (700 KB)

    Der Rundbrief enthält eine Einladung zu Sprechtagen zur Chlorophyllmessung sowie Hinweise zur Düngung zum Schossen.

    Weitere Themen sind N-Düngung zu Mais, Untersaaten im Mais, Gewässerschutzstreifen sowie Kalender für die organische Düngung.

    Stand: 10.04.2018


  • Kalender zur Ausbringung organischer Dünger

    Auf der Grundlage der neuen Düngeverordnung haben wir für Sie Kalender zur Ausbringung organischer Dünger zusammengestellt.
    In diesen Kalendern finden Sie für die verschiedenen Anbaufrüchte:

    • Zeiträume, in denen eine Ausbringung nach Düngeverordnung erlaubt ist,
    • aber auch Zeiträume, in denen eine Ausbringung im Sinne eines effizienten Düngereinsatzes sinnvoll ist
    • sowie vernünftige Ausbringungsmengen.

    Kalender für Gülle und Gärrest (pdf 120 KB)
    Kalender für Festmist und Kompost (pdf 120 KB)
    Kalender für Hühnertrockenkot (HTK), Geflügelmist und separiertem Gärrest
    (pdf 120 KB)


    Stand: 10.04.2018


  • Rundbrief zu Untersaaten im Maisanbau (pdf 450 KB)

    Der Maisanbau nimmt in vielen Regionen große Flächenanteile ein. Mit einer Untersaat können die Rest-N-Gehalte nach der Maisernte deutlich reduziert und damit der Stickstoffeintrag in das Grundwasser über Winter gesenkt werden.

    Hinweise, welche Untersaaten-Varianten im Mais möglich sind, wie der Herbizideinsatz angepasst werden muss und wie die Untersaat im Frühjahr genutzt werden kann, erhalten Sie im Rundbrief.

    Stand: 10.04.2018


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    Maisuntersaaten: Weidelgras/Weißklee


  • Rundbrief Ökologischer Landbau Frühjahr 2018 (775 KB)

    Dies ist der erste Rundbrief einer geplanten Reihe an Beratungsinformationen, die spezielle Fragen des Ökologischen Landbaus im Zusammenhang mit dem Gewässerschutz behandeln, sofern diese von den Gegebenheiten der konventionellen Landwirtschaft abweichen.

    In diesem Rundbrief wird die derzeitige Situation der Pflanzenbestände beleuchtet und Hinweise zur Unkrautregulierung und Schwefelversorgung sowie zur Vorbereitung der Flächen für Sommerfrüchte gegeben.

    Stand: 04.04.2018


  • Rundbrief Schwefeldüngung 2018 (pdf 245 KB)

    Im Beratungsrundbrief werden die Hintergründe bei der Versorgung der Pflanzen mit Schwefel erläutert sowie eine Auswahl an Schwefeldüngern vorgestellt.
    Anhand von Düngungsbeispielen werden Art und Höhe der Schwefeldüngung bei verschiedenen Kulturen erklärt.

    Schwefel sichert Erträge, Qualität und erhöht die Stickstoffeffizienz!

    Schwefel wird als Hauptnährstoff von den Pflanzen benötigt und wird nicht mehr kostenlos in ausreichender Menge durch die Luft nachgeliefert. Was für die Luftreinhaltung ein Erfolg ist, bedeutet für die Landwirtschaft zusätzlichen Düngebedarf.

    Grafik Smin-Werte 2018

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    Grafik Smin-Werte Frühjahr 2018

  • Unsere Smin-Untersuchungen aus diesem Frühjahr zeigen mit den Nmin-Werten vergleichbar niedrige Schwefelgehalte im Boden, was nicht ver-wundert, da Schwefel genau wie Nitrat im niederschlagsreichen Winter ausgewaschen wurde.

    Die meisten Messwerte liegen im Bereich bis 15 kg S/ha, nur zwei Einzelwerte überschreiten 30 kg S/ha (siehe Grafik).

    Angestrebt werden sollte für Sommer- und Wintergetreide, Gräser sowie Futter- und Zuckerrüben ein Smin-Wert von 40 kg S/ha und für Raps ein Smin-Wert von 50 kg S/ha.

    Deshalb muss in jedem Fall Schwefel in ausreichender Menge gedüngt werden:
    Grundsätzlich zur ersten Düngergabe sollte jetzt zu Vegetationsbeginn zu Wintergetreide 25-30 kg S/ha und zu Raps 40-50 kg S/ha die Standard-gabe sein.

    Auch auf dem Grünland verbessert eine Schwefelgabe von 30-40 kg S/ha die Effizienz der anderen Nährstoffe deutlich. Wichtig ist, dass der Schwefel in Sulfatform – also direkt pflanzenverfügbar - gedüngt wird!

    Stand: 15.03.2018



  • Rundbrief zur Düngung und allgemeine Düngeempfehlung im Frühjahr 2018
    (850 KB)


    Im Rundbrief werden zunächst die Unterschiede zwischen Düngebedarfsermittlung nach der neuen Düngeverordnung (DüV) und tatsächlicher Düngeempfehlung erläutert.
    Weiter werden Empfehlungen zur Höhe der N-Düngung unter Berücksichtigung der Witterungs- und Bestandesentwicklung im Wintergetreide und Raps gegeben.
    Der Rundbrief gibt zudem Hinweise zur Schwefeldüngung sowie zur Gülle-Kopfdüngung.
    Aus den Mittelwerten der bisherigen Nmin-Ergebnisse aus den Bebprobungen im Februar wird eine allgemeine Düngeempfehlung errechnet, die auf der letzten Seite des Rundbriefs zu finden ist.

    Stand: 05.03.2018


  • Dauerfrost: Keinerlei Düngung gestattet!

    Bei den momentan herrschenden Dauerfrosttemperaturen ist der zuvor schon wassergesättigte Boden schon mindestens bis 20 cm Tiefe gefroren.

    Unter diesen Verhältnissen ist zum Schutz der Oberflächengewässer keinerlei Düngung mehr gestattet.

    Dies gilt sowohl für Mineraldünger – auch stabilisierte Dünger - als auch für jegliche organische Dünger inklusive Komposte und Festmist von Huf- oder Klauentieren (die Landwirtschaftskammer Niedersachen interpretiert hier die DüV anders und sieht Komposte und Festmiste als erlaubt an).

    Allerdings ist eine Düngung bei Dauerfrost auch weder betriebswirtschaftlich noch pflanzenbaulich sinnvoll!

    Winterweizen mit Kältestress

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    Winterweizen mit Kältestress

  • Auf aufnahmefähigen Böden ist frühe Ausbringung von organischen Düngern sinnvoll
    Sollten die Temperaturen wieder steigen und der nur noch oberflächlich gefrorene Boden durch Auftauen im Laufe des Tages aufnahmefähig werden, gilt für Güllen, Gärreste, Hühnertrockenkot, etc. die Ausbringobergrenze von 60 kg Gesamt-N
    je ha
    . Die Obergrenze von 60 kg N/ha im Falle von über Tag entstandener Aufnahmefähigkeit des Bodens gilt nicht für Festmist von Huf- oder Klauentieren und für Komposte.

    Mineraldüngerausbringung hat noch Zeit
    Die gleiche Obergrenze (60 kg Gesamt-N) gilt für Mineraldünger und auch für stabilisierte Dünger! An eine Mineraldüngung sollten Sie aber schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen gar nicht erst denken: Sie produzieren Stickstoffverluste und stressen gegebenenfalls Ihre Pflanzenbestände, die mit der Frostsituation genug zu tun haben (siehe die Fotos von Winterweizen und Raps in Kältestress).

    Abschwemmungsrisiken richtig einschätzen
    In jedem Fall müssen Sie aber beachten: Sie sind verantwortlich, wenn durch Abschwemmung von Düngern Belastungen oder Schäden entstehen. Das heißt, auch wenn die beschriebene Aufnahmefähigkeit des Bodens gegeben ist, müssen Sie sicher stellen, dass von Ihren Flächen keine Belastungen ausgehen können. Setzen Sie die Dünger dem entsprechend verantwortungsbewusst ein.


    Raps mit Kältestress

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    Raps mit Kältestress

    Stand: 28.02.2018



  • Rundbrief Reststickstoffgehalte 2017 (pdf 435 KB)

    Im letzten Rundbrief des Jahres werden die Reststickstoffgehalte im Beratungsgebiet vorgestellt und aus Grundwasserschutzsicht bewertet.
    Des Weiteren wird der Sommerzwischenfruchtanbau vor Winterweizen - ein Garant für geringe Reststickstoffgehalte - erläutert.
    Zudem werden Empfehlungen für den Umgang mit Flächen gegeben, auf denen der geplante Winterweizen aufgrund der hohen Bodenfeuchte nicht ausgessät werden konnte.

    Stand: 15.12.2017


  • Rundbrief November 2017 (pdf 1 MB)

    Im Rundbrief werden Empfehlungen zum späten Zwischenfruchtumbruch und zum Umgang mit Bodenstrukturschäden und Nassstellen gegeben.
    Zudem werden aktuelle Ergebnisse der Schwefelversorgung vorgestellt und Hinter-grundinformationen zum Schwefel im Boden sowie Hinweise zur Frühjahrsdüngung mit Schwefel dargelegt.
    Weitere Themen das Rundbriefs sind Abschwemmung und Erosion auf Ackerflächen und Bewirtschaftungsempfehlungen zu Verringerung der Abschwemmung und damit auch der Nährstoffbelastung von Oberflächengewässern.

    Stand: 20.11.2017


  • Rundbrief zur Stickstoffdynamik zwischen Ernte und Winter 2016 (pdf 775 KB)

    Der Rundbrief beleuchtet die gemessenen Nmin-Werte zwischen Ernte und Herbst und geht auf die Stickstoffdynamik nach verschiedenen Erntefrüchten ein.
    Zwischenfrüchte sind hier ein wichtiger Faktor, um den nach der Ernte freigesetzten Stickstoff zu binden. Hinsichtlich des Umbruchs der Zwischenfruchtbestände wird empfohlen, diesen im Frühjahr durchzuführen.

    Weitere Themen sind Nacherntemanagement bei Zuckerrüben, Planung von Mais-
    untersaaten
    für 2017 sowie Zwischenreihenbegrünung beim Spargel.
    Zudem werden Hinweise zur Bewertung Ihrer Düngeverordnungsbilanz gegeben.

    Stand: 11.11.2016


  • Nachernte-Nmin-Beprobung 2016

    Zeitraum der Probennahme: 19.07.-21.09.2016

    Die Messung des mineralischen Stickstoffs „Nmin“ nach der Ernte gibt Aufschluss über das aktuelle Stickstoff-Angebot im Boden.
    Auf Basis der Nmin-Messung sowie unter Berücksichtigung der zu erwartenden weiteren N-Mineralisierung wird ermittelt, ob für die nachfolgende Kultur ein Düngebedarf besteht oder nicht.
    Oft reicht das N-Angebot im Boden für den Aufwuchs der Folgekultur aus, so dass keine Herbstdüngung vorgenommen werden muss.

    Ziel ist eine Aufnahme dieses Stickstoffs durch ausgesäte Zwischen- oder Winterfrüchte bis zum Vegetationsende. Je weniger Stickstoff zu Beginn des Winters im Boden vorhanden ist, desto geringer ist die Gefährdung für das Grundwasser.


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    Nachernte-Nmin-Werte 2016

    In den vergangenen Wochen herrschten im Boden optimale Stickstoff-Mineralisations-
    bedingungen. Die Messungen auf den abgeernteten Flächen ergaben bislang relativ hohe Nmin-Werte in 0-30 cm Bodentiefe.
    Die Grafik zeigt die Mittelwerte und die Schwankungsbreiten der Messungen. Aktuell finden sich sehr hohe Nachernte-Nmin-Werte auf abgeernteten Maisflächen.
    Auf sandigen Böden scheint die Trockenheit schon frühzeitig die Stickstoffaufnahme begrenzt zu haben, so dass viel Stickstoff im Boden blieb. Flächen mit einem hohen Wirtschaftsdüngeranteil an der Düngung zeigen hohe Nachernte-Nmin-Gehalte.
    Flächen mit Untersaaten weisen momentan schon ca. 20 kg geringere Werte auf als benachbarte Vergleichsflächen.

    Stand: 21.09.2016 (4. Aktualisierung)


  • Allgemeine Hinweise zum Greening (pdf 170 KB) und
    Hinweise zu Greening und Zwischenfruchtmischungen (pdf 435 KB).

    Details und Hinweise zum Greening, zu Zwischenfrucht-Mischungen inkl. Berechnung der Mischungspartner sowie zulässigen Pflanzenarten haben wir für Sie unter den beiden Links zusammengestellt.

    Die Greening-Verpflichtungen im Rahmen der EU-Direktzahlungen beinhalten die Erhaltung von Dauergrünlandflächen (wie Wiesen und Weiden), eine verstärkte Anbaudiversifizierung (größere Vielfalt bei der Auswahl der angebauten Feldfrüchte) sowie die Bereitstellung sogenannter "ökologischer Vorrangflächen" auf Ackerland.

    Landwirtschaftliche Betriebe müssen ab dem Jahr 2015 grundsätzlich fünf Prozent ihrer Ackerflächen als ökologische Vorrangflächen bereitstellen. Als ökologische Vorrangflächen gelten u.a. Stilllegungen, Flächen mit Anbau von Stickstoff bindenden Pflanzen sowie Flächen mit Zwischenfruchtanbau.

    Stand: 23.02.2015


  • Rundbrief zur Ernte und zum Zwischenfruchtanbau (pdf 580 KB)

    zur Erzielung geringer Reststickstoffgehalte zu Vegetationsende im Beratungsgebiet Aller links.
    Weitere Themen sind Zweitfrüchte als Ganzpflanzensilage, Maßnahmen zur Bekämpfung des Ackerfuchsschwanzes, Schneckenmanagement im Raps sowie Bodenbearbeitung nach der Ernte.

    Eine Zusammenstellung zu den Kosten, den optimalen Aussaatmengen, den besten Saatzeitpunkten und den Vorteilen von Zwischenfrüchten finden Sie in folgender Übersicht Zwischenfrüchte 2014 (pdf 440 KB).

    Weitere Hinweise zu Herbizidstrategien, z.B. bei der Bekämpfung des Acker-
    fuchsschwanzes sind in folgender Übersicht Risiko von Herbizidresistenzen 2014 (pdf 470 KB) für Sie zusammengestellt.

    Stand: 30.06.2014


  • Vorstellung des erweiterten Beratungsgebietes mit Schwerpunkt Oberflächengewaesser 2014 (pdf 1,2 MB)

    Seit Jahresbeginn 2014 ist der Beratungsauftrag um den Themenkomplex der Verminderung des Phosphor- und Stickstoffeintrages von landwirtschaftlichen Nutzflächen in Oberflächengewässer erweitert worden.
    Gleichzeitig ist die Fläche der Zielkulisse, in der Beratung angeboten wird, nahezu verdoppelt worden.
    Stand: 10.06.2014


  • Rundbrief mit Informationen zum Projekt (pdf 780 KB) im Beratungsgebiet Aller links

    Stand: 15.02.2011


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